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白昼之光岂知夜色之深 & 被奴役或者死
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NENIA C’ALLADHAN LYRICS Nenia C’Alladhan (2002) 1. An Die Sterne 2. Die Stimme Im Sturm 3. Schwarzer Spiegel 4. Schattengesang 5. Der See Der Vergessens 6. Sternblumennacht 7. Schwarzer SpiegelⅡ 8. Lied Der Todesfee 9. Sternblumennacht (Original Version) 1. An Die Sterne ...(0回应)
NENIA C’ALLADHAN LYRICS Nenia C’Alladhan (2002) 1. An Die Sterne 2. Die Stimme Im Sturm 3. Schwarzer Spiegel 4. Schattengesang 5. Der See Der Vergessens 6. Sternblumennacht 7. Schwarzer SpiegelⅡ 8. Lied Der Todesfee 9. Sternblumennacht (Original Version) 1. An Die Sterne Ich sehe Dich, Stern, dort am Himmel, so kalt und so unendlich weit...- und doch hast Du Trost mir gegeben, warst mir immer treues Geleit. Deiner Schwester, der Mondin, entsagend, gleich meiner Hoffnung auf Licht, zieh' ich durch die kalten Welten, doch die Richtung, die weiss ich nicht... Oh, silbernes Licht meiner Sterne, Du Glanz in trostloser Nacht, geh' ich meinen Weg auch alleine, hältst Du über mich doch stets Wacht... Ich habe mein Ziel längst verloren und glaube nicht mehr daran. Mein Platz in der Welt ward vergessen...- hab' ich meine pflicht schon getan ? Oh, Stern, könnt' ich Dich nur erreichen, Deine silbernen Strahlen berühr'n; Du könntest mir Hoffnung neu geben, mir den Geist und die Sinne verführ'n... Oh, silbernes Licht meiner Sterne, Du Glanz in trostloser Nacht, geh' ich meinen Weg auch alleine, hältst Du über mich doch stets Wacht... Oh, Stern dort am Himmel, so glaube mir, wenn mein Körper auch einmal vergeht, meine Seele wird Dich doch stets kennen, wenn sie die Verbindung besteht, Einen Tempel wird sie sich weben aus Strahlen, dem glänzenden Licht...- und dort werde ich auf Dich warten, denn vergessen kann ich Dich nicht... Oh, silbernes Licht meiner Sterne, Du Glanz in trostloser Nacht, geh' ich meinen Weg auch alleine, hältst Du über mich doch stets Wacht... 2. Die Stimme Im Sturm Jenseits der Grenzen dieses Reiches zog eine Bardin weit durch das Land. Sie kam mit dem Wind und sie folgte dem Morgen, der Spielleute Freiheit ist fern aller Sorgen... und so fand sie das Schloss an der Klippe Rand und hatte die Zeichen nicht erkannt: das Dunkle des Himmels, des Sturmes Lied, das zu fliehen und niemals zur Rückkehr ihr riet. Doch sie schritt durch die Pforten, zu seh'n und zu hör'n... wem mag dieses Schloss an der Klippe gehör'n ? Sie fand leere Gänge und einsame Hallen, still und verlassen, dunkel und kalt. Ganz so, als hätte ein Fluch alles Leben verbannt, und schon spürte sie schaudernd des Grauens hand, als sie Schritte vernahm, wie in Ferne verhallt, und sah sie im Licht dort nicht eine Gestalt ? Und sie folgte dem Schatten hinauf in den Turm, hoch über der Klippe, im tosenden Sturm... und verharrte plötzlich mitten im Schritt, als aus Schatten und Dunkel ein Mann vor sie tritt. Schrecken durchfuhr sie und ängstliches Zaudern, doch das Licht seiner Augen zog sie in Bann, und mit dunklen Wogen, die ihn umgaben, schien er sich an ihrem Entsetzen zu laben... bevor er leise zu sprechen begann und bat, dass sie ihr traurigstes Lied für ihn sang. Doch so sanft seine Stimme auch erst in ihr klang, war sie doch wie ein Schwert, das ihr Herz durchdrang, So ergriff sie die Laute, mit Schmerzen im Blick und fügte sich so in ihr dunkles Gesicht. Schon liess sie die Saiten für ihn erklingen und begann ein Lied über Tränen und Wut. Der Klang ihrer Stimme erfüllte die Räume, und ihr silberner Sang malte gläserne Träume, erweckend, was im ewigen Schlaf sonst ruht; ja, selbst kalter Stein weinte Tränen aus Blut... und gleich wie von Farben aus Wort und aus Klang, wob ein Licht sie, das selbst tiefstes Dunkel durchdrang. Doch eines blieb weiterhin unberührt kalt: das Gesicht und der Blick jener dunklen Gestalt. So fragte sie schliesslich mit bebender Stimme: "Welch grausames Schicksal schliesst in Schatten Euch ein ? Wieviel Kälte muss Euer Herz nur durchdringen, und welch dunkles Geheimnis muss tief in Euch klingen, dass ihr weniger fühlt, als selbst totes Gestein, denn kein Traum scheint mehr Hoffnung für Euch zu sein ?" Doch sein Blick wurde Eis und sein Wort Dunkelheit: "Längst hab' ich mich von allen Gefühlen befreit, denn wirkliche Macht kann nur jenem gehör'n, den nicht Liebe noch Angst oder Schmerzen berühr'n!" Und er zog einen Dolch von dunklen Kristallen und stiess ihn der Bardin mitten ins Herz. "Gefühle und Träume, sie können nichts geben und sie retten auch nicht Euer nichtiges Leben! So fühlt nun hier Euren letzten Schmerz, der Leben mir gibt, denn ich habe kein Herz!" Und sterbende Blicke sie zu ihm hin, und weinte, denn mitleiderfüllt war ihr Sinn... doch ihre Tränen wurden zu Glas und kalt, kaum dass sie berührten die dunkle Gestallt. Doch seit jenem Tage hoch über der klippe, trägt dort der Wind ihr trauriges Lied, in den einstmals so stillen, verlassenen Räumen singt nun ihre Stimme von traurigen Träumen; Und jeder des Schlosses Nähe flieht, aus Angst, was wohl hinter den Mauern geschieht. Doch sie muss dort singen für alle Zeit, denn ihr Geist wird erst von dem Fluch befreit, wenn durch ihre Lieder das Herz erwacht, dessen Hand ihr dort einst den Tod gebracht... 3. Schwarzer Spiegel Weit fort von jedem bekannten Land, hinter den Grenzen, in Steine gebannt... dort ruht ein Geheimnis von dunkler Macht, welches jedem, der's sah, grosses unglück gebracht. Dort, verschlossen in tiefstem Gestein, hinter der Brücke aus bleichem Gebein, über dem See, der aus Tränen geweint, wo das sanfte Licht der Unendlichkeit scheint. Dort siehst Du ihn schweben, sanft wie eine Feder, und weiss es erst auch keiner, so spürt's alsbald ein jeder, ein Spiegel aus kaltem, schwarzen Gestein... greift in Deine Seele, greift in Dein Sein. Und solltest Du je dort Dein Spiegelbild sehen, wird augenblicklich Deine Seele verweh'n. Dein Geist kann die Leere in Dir nicht versteh'n, und so wird auch Dein Körper sehr bald schon vergeh'n. So wächst nun die Brücke aus bleichen Gebeinen, um dem, der nach Dir kommt, als Weg zu erscheinen... ihn weiter zu führ'n, in der Hoffnung auf Licht, bis auch er dort am Schwarzen Spiegel zerbricht. 4. Schattengesang In kalter Nacht voll Silbermond, der Eule Schrei klang weit... das Mädchen fand wohl keinen Schlaf, griff Mantel sich und Kleid. Ging fort, weit in die Dunkelheit, der Warnung unbedacht, dass: "...Geisterstimme heller Klang voll Unheil füllt die Nacht...". So kam sie an des Berges Fuss, im Feenmonden Licht, als ferner Stimme Lied erklang, dass klagend Herz zerbricht. Und sah durch Schatten, silberweiss, der Sängerin Gestalt: so zart, wie heller Morgengrau, doch Augen, still und kalt. Fern aller Zeit, der Seele Geleit, der Einsamkeit klang im stillen Gesang... Das Lied verklang im Nachtwinds Flug, die Sängerin schwieg still, nur eine Träne, stumm geweint, sprach, was sie singen will. Das Mädchen war so tief berührt, so sprach sie: "bleib nicht stumm, denn Euer Lied erfüllt mein Herz, weiss ich auch nicht warum!" Die Sängerin trat zu ihr hin, bang hoffend schien ihr Blick, griff schüchtern nach des Mädchens Hand... nun gab es kein Zurück. Sie sang ein Lied für sie allein, die folgte still gebannt der Sängerin den Berg hinauf, zur höchsten Klippe Rand. Fern aller Zeit, der Seele Geleit, der Einsamkeit klang im stillen Gesang... Dort sang die Sängerin ihr Lied von dunkler Schicksalsnacht, die, wohl vor mehr als hundert Jahr'n, ihr tiefste Not gebracht: ein junger Mann schwor ihrem Herz in früher Liebe Glück... doch ihres Vaters blinder Hass verwehrte dies Geschick. Er schrie: "niemals im Leben sollt ihr Euch ganz gehör'n", so planten sie im frühen Tod die Liebe zu beschwör'n. Doch war der Fluch des Vaters arg, erreichte sie selbst dort, er trennte ihrer beide Seelen... verbannte sie an diesen Ort. Fern aller Zeit, der Seele Geleit, der Einsamkeit Klang im stillen Gesang... Noch immer hielt die Sängerin das Mädchen bei der Hand, als tränenblind sie übertrat der hohen Klippe Rand. Doch hörte sie ein Lied als schon in der Tiefe sie verschwand: "Hab' Dank, mein Kind, denn nur Dein Tod zerbrach des Fluches Band!" Fern aller Zeit, der Seele Geleit, der Einsamkeit Klang im stillen Gesang... 5. Der See Der Vergessens Weit fort in einem fremden Land und hinter eines Waldes Rand, wo mancher schon sein Ende fand... dort liegt Lazemare. Dunkel, unergründlich tief, wo mancher in sein Schicksal lief, den das Wasser zu sich rief... Lazemare, der See. In Nebelschleiern, märchenhaft, doch voller unsichtbarer Kraft, des alten Volkes Erbenschaft... das ist Lazemare. Das alte Volk hat ihn gemacht, den Fluch, in einer dunklen Nacht. Ein See, so unbegreiflich schön, wie noch niemand ihn zuvor geseh'n. Doch führt das Schicksal Dich zu ihm, wird man Dich nie mehr wiederseh'n... wie alle anderen schon vor Dir wirst Du verschwinden ohne Spur. So geschah es, dass ein Lord, weit von den eig'nen Hallen fort, sich verirrte an diesem Ort... ihn rief Lazemare. Noch ritt er durch des Waldes Grün, als er konnt' eine Stimme hör'n, und konnte ihr nicht widersteh'n... es war Lazemare. Die Stimme war so grausam schön, dass er wollt' ihren Ursprung seh'n, und so begann, ihr nachzugeh'n... hin zu Lazemare. Der Abend senke sich auf's Land, als er zu jener Lichtung fand, wo das Gesuchte sich befand... am See Lazemare. Am Seeufer stand eine Frau, so zart und schön wie Morgentau, in einem kleid, von Weiss und Blau... schön wie Lazemare. Ihr singsang schwebte überm See, so näherte er sich der Fee, die hob die Hand, so weiss wie Schnee... hier bei Lazemare. So verfiel er ihrem Charme und senkte sich in ihren Arm, zu fühlen ihre Lippen warm... am See Lazemare. Doch kaum rührt' seine Hand sie an, senkt' sich auf ihn der dunkle Bann, dem keiner mehr entkommen kann... vom See Lazemare. Und so vergass er, wer er war, selbst welche Frau ihn einst gebar, auch wo er hergekommen war... nur durch Lazemare. Und als der Mond am Himmel stand, man von dem Herren nichts mehr fand, und auch die weisse Frau verschwand... im See Lazemare. Doch da, wo er am Abend stand, ganz nahe an des Ufers Rand, man eine weisse Rose fand... am See Lazemare. So mancher hier sein Ende fand, der See hat sie alle gebannt, die Namen sind nicht mehr bekannt... das ist Lazemare. 6. Sternblumennacht Es war Mitternacht im Feenwald, das Licht des mondes... bleich und kalt. Rauschend... der Wind... in uralten Bäumen, und Nebellicht, voll von verlorenen Träumen. Da sah ich sie blühen am Wegesrand: Sternblumen... -hell, wie ein leuchtendes Band. Da packte mich Grauen mit eiskalter Hand, wusste doch längst jedes Kind im Land: Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blüh'n, wende Dich ab und versuch zu flieh'n, denn die Feen dort, sie haben kein Herz... ihre Spiele bereiten nur Trauer und schmerz. Schon trieb Angst und Entsetzen mich fort, hinaus aus dem Wald, an sicheren Ort. Da blickte ich in der Ferne ein Licht... unwirklich kalt, doch es schreckte mich nicht. Ich ging darauf zu und nahm nicht mehr wahr, dass der Wald voll von Feengelächter war... ein seltsames Sehnen schlich in meinen Sinn, liess die Angst mich vergessen und zog mich dorthin. Die Luft um mich her war klirrend kalt, das Licht, es führte mich tief in den Wald. Meinen Weg hatte ich längst aus den Augen verlor'n, ein seltsamer Schmerz ward in mir gebor'n... fast als könnt' ich erahnen des Schicksals Spiel, das die Menschen da lenkt... ganz nach eigenem Ziel. Da öffnete sich plötzlich vor mir der Wald: eine Lichtung im Mondlicht gewann vor mir Gestalt. Ich trat auf die Lichtung und konnte sie sehen: eine Figur aus Stein dort im Mondlicht stehen. Ein Brennen durchfuhr meine Seele mit Schmerz, das Gesicht des Wesens berührte mein Herz, denn all mein Sehnen, mein Suchen und sein, fand ich dort, in diesen Augen aus Stein. Voll Verzweiflung ergriff ich die eiskalte Hand, in der sich doch kein Funke Leben befand... Plötzlich liess ein Geräusch den Stein erbeben, und die starren Augen erwachten zum Leben. Ja, sie blickten mich an, doch wie konnte das sein... die Hand, die ich hiel, war nicht mehr aus Stein! Wo sich vorher ein lebloses Wesen nicht rührte, war nunmehr ein Mensch, dessen Wärme ich spürte! Und in seinem Blick lag dasselbe Erkennen, das flammend mein Innerstes schien zu verbrennen. Für einen Moment schien die Welt zu verschwinden, wir spürten sich unsere Seelen verbinden: der Einen des Anderen Sehnen gestillt, und ohne ein Wort von gleichem erfüllt. Doch nur kurz war das Licht, das uns gewährt, als sein Blich sich von drohenden Unglück beschwert: "Verzeih' mir, Geliebte, doch kann es nicht sein, denn mein Schicksal will, dass ich bleibe allein!" "Vor langer Zeit kam ich her bei Nacht, sah die Sternblumen blüh'n, doch ich habe gelacht, über dass, was im Land man darüber erzählt und mein dunkles Schicksal so selber, Denn die Feen verwandelten mich in Stein, und nicht Schwert noch Zauber kann mich befrei'n... doch ist mir gewährt... in tausend Jahr'n... eine einzige Nacht als Mensch zu erfahr'n..." "...und wenn dann der Sonne erstes Licht sich im Tau des Frühen Morgens bricht, werd' ich erstarren, leblos und kalt, als Steinfigur, hier im Feenwald..." In dem Moment, fühlte ich, brach mein Herz... verbunden durch Liebe, zerrissen durch Schmerz. Und die wenigen Stunden, die uns noch blieben, blieb weinend in seinen Armen ich liegen... Der Tag war schon hell, als ich zu mir kam und noch immer lag ich in seinem Arm. Doch war er nun wieder leblos und kalt... und ich machte mich auf meinen Weg aus dem Wald. Den Blick gesenkt, sah nicht einmal zurück, denn tief in mir, spürte ich, fehlte ein Stück. Mein Herz, so kalt wie der leblose Stein, führt mein Weg mich fort... von nun an allein. 7. Schwarzer SpiegelⅡ Weit fort von jedem bekannten Land, hinter den Grenzen, in Steine gebannt... dort ruht ein Geheimnis von dunkler Macht, welches jedem, der's sah, grosses unglück gebracht. Dort, verschlossen in tiefstem Gestein, hinter der Brücke aus bleichem Gebein, über dem See, der aus Tränen geweint, wo das sanfte Licht der Unendlichkeit scheint. Dort siehst Du ihn schweben, sanft wie eine Feder, und weiss es erst auch keiner, so spürt's alsbald ein jeder, ein Spiegel aus kaltem, schwarzen Gestein... greift in Deine Seele, greift in Dein Sein. Und solltest Du je dort Dein Spiegelbild sehen, wird augenblicklich Deine Seele verweh'n. Dein Geist kann die Leere in Dir nicht versteh'n, und so wird auch Dein Körper sehr bald schon vergeh'n. So wächst nun die Brücke aus bleichen Gebeinen, um dem, der nach Dir kommt, als Weg zu erscheinen... ihn weiter zu führ'n, in der Hoffnung auf Licht, bis auch er dort am Schwarzen Spiegel zerbricht. 8. Lied Der Todesfee Dunkel die Wolken und grausam der Wind, seit so vielen Zeiten durchschreit' ich die Weiten, denn ich bin der Einsamkeit Kind. Ziehen die Raben den Toten auch nach, so werd' ich doch suchen, die Sonne verfluchen... mein Grab, liebe Seel', es liegt brach. Fröstelnde Hände, eiskalt und wachsbleich, die Finger wie Krallen, wie Zittern und Fallen... ein Echo ins Untotenreich. Mein Liebster, sag', wo bist Du hin? Mein Herz, es verweigert mir Tag für Tag den gnädig erlösenden, letzten Schlag. Oh, Wanderer, antworte nur dieser Frag': Sag', wo ist er hin? Sag', wo liegt der Sinn... in der grausamen Bürde die ich hier trag'? 9. Sternblumennacht (Original Version) Es war Mitternacht im Feenwald, das Licht des mondes... bleich und kalt. Rauschend... der Wind... in uralten Bäumen, und Nebellicht, voll von verlorenen Träumen. Da sah ich sie blühen am Wegesrand: Sternblumen... -hell, wie ein leuchtendes Band. Da packte mich Grauen mit eiskalter Hand, wusste doch längst jedes Kind im Land: Wenn im Feenwald nachts die Sternblumen blüh'n, wende Dich ab und versuch zu flieh'n, denn die Feen dort, sie haben kein Herz... ihre Spiele bereiten nur Trauer und schmerz. Schon trieb Angst und Entsetzen mich fort, hinaus aus dem Wald, an sicheren Ort. Da blickte ich in der Ferne ein Licht... unwirklich kalt, doch es schreckte mich nicht. Ich ging darauf zu und nahm nicht mehr wahr, dass der Wald voll von Feengelächter war... ein seltsames Sehnen schlich in meinen Sinn, liess die Angst mich vergessen und zog mich dorthin. Die Luft um mich her war klirrend kalt, das Licht, es führte mich tief in den Wald. Meinen Weg hatte ich längst aus den Augen verlor'n, ein seltsamer Schmerz ward in mir gebor'n... fast als könnt' ich erahnen des Schicksals Spiel, das die Menschen da lenkt... ganz nach eigenem Ziel. Da öffnete sich plötzlich vor mir der Wald: eine Lichtung im Mondlicht gewann vor mir Gestalt. Ich trat auf die Lichtung und konnte sie sehen: eine Figur aus Stein dort im Mondlicht stehen. Ein Brennen durchfuhr meine Seele mit Schmerz, das Gesicht des Wesens berührte mein Herz, denn all mein Sehnen, mein Suchen und sein, fand ich dort, in diesen Augen aus Stein. Voll Verzweiflung ergriff ich die eiskalte Hand, in der sich doch kein Funke Leben befand... Plötzlich liess ein Geräusch den Stein erbeben, und die starren Augen erwachten zum Leben. Ja, sie blickten mich an, doch wie konnte das sein... die Hand, die ich hiel, war nicht mehr aus Stein! Wo sich vorher ein lebloses Wesen nicht rührte, war nunmehr ein Mensch, dessen Wärme ich spürte! Und in seinem Blick lag dasselbe Erkennen, das flammend mein Innerstes schien zu verbrennen. Für einen Moment schien die Welt zu verschwinden, wir spürten sich unsere Seelen verbinden: der Einen des Anderen Sehnen gestillt, und ohne ein Wort von gleichem erfüllt. Doch nur kurz war das Licht, das uns gewährt, als sein Blich sich von drohenden Unglück beschwert: "Verzeih' mir, Geliebte, doch kann es nicht sein, denn mein Schicksal will, dass ich bleibe allein!" "Vor langer Zeit kam ich her bei Nacht, sah die Sternblumen blüh'n, doch ich habe gelacht, über dass, was im Land man darüber erzählt und mein dunkles Schicksal so selber, Denn die Feen verwandelten mich in Stein, und nicht Schwert noch Zauber kann mich befrei'n... doch ist mir gewährt... in tausend Jahr'n... eine einzige Nacht als Mensch zu erfahr'n..." "...und wenn dann der Sonne erstes Licht sich im Tau des Frühen Morgens bricht, werd' ich erstarren, leblos und kalt, als Steinfigur, hier im Feenwald..." In dem Moment, fühlte ich, brach mein Herz... verbunden durch Liebe, zerrissen durch Schmerz. Und die wenigen Stunden, die uns noch blieben, blieb weinend in seinen Armen ich liegen... Der Tag war schon hell, als ich zu mir kam und noch immer lag ich in seinem Arm. Doch war er nun wieder leblos und kalt... und ich machte mich auf meinen Weg aus dem Wald. Den Blick gesenkt, sah nicht einmal zurück, denn tief in mir, spürte ich, fehlte ein Stück. Mein Herz, so kalt wie der leblose Stein, führt mein Weg mich fort... von nun an allein.
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CARVED IN STONE LYRICS Hear The Voice (2004) 1. Boten Asgards 2. Jeg Lagde Meg Sa Silde 3. Last Words 4. Das Lied 5. Warrior And Man 6. Sohn Der Morgenröte 7. Heldentod 8. Die Gärten Der Feen 9. The Lady Of The Wood 10. Ungehorsam 11. Invictus 1. Boten Asgards Heil s...(0回应)
CARVED IN STONE LYRICS Hear The Voice (2004) 1. Boten Asgards 2. Jeg Lagde Meg Sa Silde 3. Last Words 4. Das Lied 5. Warrior And Man 6. Sohn Der Morgenröte 7. Heldentod 8. Die Gärten Der Feen 9. The Lady Of The Wood 10. Ungehorsam 11. Invictus 1. Boten Asgards Heil sei Euch, dunkle Gesellen, schwarzgefiedert, schattengleich, die Ihr diese Welt durchsegelt, jedes Meer und jedes Reich. Alles, was Ihr seht und höret, was Euch flüstern Baum und Stein, was Euch Wind und Welle singen, schließt in Euer Herz Ihr ein. Kraftvoll schlagen Eure Schwingen, scharf ist Euer Augenpaar, voller Ehrfurcht jeder Krieger, der Euch je am Himmel sah. Denn Ihr steht in Wotans Diensten, die Ihr hoch am Himmel kreist, Seid ihm Ohr und Seid ihm Auge, wenn Ihr unsre Welt durchreist. Flieg Gedanke, flieg Erinn´rung, kündet ihm von Midgards Los. sagt ihm, seine Kinder warten, seine Schar ist nicht mehr groß. Doch noch lodert seine Flamme in die kalte Nacht hinaus: Heil den Hohen, heil den Asen! Heil sei Asgard, ihrem Haus! 2. Jeg Lagde Meg Sa Silde Jeg lagde meg sä silde alt sent om en kveld. Jeg viste ingen kvide til at have. Sä kom der et bud i fra kjæresten min, Jeg mätte til henne bort fare. Ingen har jeg elsket over henne. Jeg trekte pä meg hoser og jeg trekte pa emg sko. De beste som jeg noensinne eide. Sä kledde jeg pä meg en kledning av ny, En kledning av bomullske fløyel. Ingen har jeg elsket over henne. Sä ganger jeg opp uti høyeste loft. Som alltid jeg var vant til at gjøre. Der stande de jomfruer alt ute i flokk, Og kleder min kjæreste til døde. Ingen har jeg elsket over henne. 3. Last Words This is my final hour, my final words to say: Don´t you cry any tears for me and don´t beg me to stay. The arms of death are opened, I shall no longer wait, I´m entering the holy halls where there is no more hate. The voice of death is calling, refuseless I will go; I´ll see the world behind the stars that only I will know. Leaving you here is bitter seeing you cry is hard, but there is nothing I can do, it is my turn to part. I´ll walk on the black stormclouds, I´ll see the holy gate, I always knew how it will be, it´s always been my fate. I lived a life full of pride and a new life now shall begin: Valhalla´s gates are opened wide and proudly I walk in. 4. Das Lied Es fuhr ein Knecht hinaus zum Wald, sein Bart war noch nicht flück. Er lief sich irr im Wunderwald und kam nicht mehr zurück Das ganze Dorf zog nach ihm aus, vom Früh- bis Abendrot, doch fand man nirgends seine Spur, da gab man ihn für tot. So flossen sieben Jahr dahin, doch eines Tages stand auf Einmal wieder er vorm Dorf und ging zum Brunnenrand. Man fragt´ ihn, wer er sei und sah ihm fremd ins Angesicht; der Vater starb, die Mutter starb, ein And´rer kannt´ ihn nicht. “Vor Tagen hab ich mich verirrt, ich war im Wunderwald. Dort kam ich recht zu einem Fest, doch heim trieb man mich bald. Die Leute tragen güldnes Haar und eine Haut wie Schnee; so heißen sie dort Sonn und Mond, so Berg und Tal und See.” Da lachten all: “In dieser Früh ist er nicht Weines voll!” Sie gaben ihm das Vieh zur Hut und sagten, er sei toll. So trieb er täglich in das Feld und saß auf einem Stein; und sang bis in die tiefste Nacht und Niemand sorgte sein. Nur Kinder lauschten seinem Lied und saßen oft zur Seit. Sie sangen´s, als er längst schon tot, bis in die spät´ste Zeit. 5. Warrior And Man Still I hear the old song, it is sung by the birds and the leaves in the trees. It is sung by the wind, by the thunder and rain, by the waves in the seas. It is sung by the merfolk, by gnomes and by dwarves, in the rivers and mountains so deep; it is sung by the fairies that dance in the woods, it is sung where the unicorns sleep. When the world was still young and the weak race of man still had hearts true and proud, Man did fight side by side with the folk of the woods as an invincible crowd. As a frightening army they rode through the mist, with their weapon and shield by their side; and the warrior´s song all the swordsmen did sing as the black army rode in the night. But the race of man´s weak and it started to fight only for money and fame; While the folk of the woods fought for justice and truth, not for man´s greed and shame. Thus the elves turned their back on man´s insanity and the old friendship came to an end; and the warrior´s song was forgotten by man, who to gold and injustice did bend. But I still hear the song which is sung by the birds and the leaves in the trees, which is sung by the merfolk, by gnomes and by fairies in the mountains and seas. And as long as my heart beats this song will be there, for I know that the warriors still ride. Yes, the race of man´s weak, but a few still remember the old words of honour and pride. 6. Sohn Der Morgenröte Es entstieg der Morgenröte einst ein Krieger, stolz und schön. Sonn und Mond erblassten beide, als dies Wesen sie geseh´n. Wenn er durch die Wälder rannte, glich er einem jungen Reh, seine Augen gleich dem Himmel, seine Haut weiß wie der Schnee, schwarz sein Haar, wie Rabenfedern, wie der Grund der ew´gen See. Still war unser Land, und friedlich, Krieg nichts als ein böses Wort, doch es kamen and´re Zeiten und mit ihnen Raub und Mord. Als man unsre Krieger sandte, zog er lächelnd in die Schlacht, um die Seinen zu beschützen, die man in Gefahr gebracht, zog er, einer unter vielen, mit der Heerschar in die Nacht Viele Wochen sind vergangen, als die Schar nach Hause kehrt. Viele Leben sind erloschen und nur wenige unversehrt. Doch die Königin schaut flehend jedem Krieger ins Gesicht, sucht und sucht in jeder Reihe, doch den Einen find´t sie nicht und sie sucht, bis vor Erschöpfung weinend sie zusammenbricht. Heute Nacht klingen im Walde Lieder zu der Toten Ehr´, doch der Sohn der Morgenröte kehrt nach Hause nimmermehr. Leb´ denn wohl, edelster Krieger, weh´ Dein Haar in ruhigerem Wind, denn hier ist ein Sturm am Toben, in dem wir nur Blätter sind; mög´ Dein edler Geist uns leiten, bis das Blut des Feindes rinnt... 7. Heldentod Das schwere Boot lag still am Ufer, mit Waffen und Fellen behängt. Von Wellen ganz sachte gehoben, von Wellen ganz sachte gesenkt. Ganz nah noch bis weit in die Ferne, auf jedem Baum und jedem Stein, dort saßen die Raben und Krähen in Scharen und grüßten ihn mit Krächzen und Schreien. Die Wölfe trabten das Ufer entlang und heulten die ganze Nacht. So kamen sie alle zusammen, so haben sie seiner gedacht. Sie dachten dem Blut und dem Kampfe, der Kraft und der Ehre, dem Mut, sie dachten seiner Augen voll Feuer und voll der jugendlichen Glut. Er hörte die Lügen des Kreuzes wohl, doch nie hat er ihnen geglaubt. In Treue stand er nur zu Wotan allein, vor ihm nur senkte er sein Haupt; denn er war ein Diener der Asen und für sie zu kämpfen bereit, er trug Donar´s Hammer voll Würde und Stolz, wie schon seine Vorfahr´n vor langer Zeit... Die letzte Schlacht war für ihn geschlagen, man bettete ihn auf sein Boot, die Streitaxt noch fest in den Händen und edel noch bis in den Tod. Die Wölfe zerbissen die Taue, in Flammen trieb er auf das Meer und der letzte Erbe der Raben betrat Walhalla´s Heldenheer. Denn er war ein Diener der Asen und für sie zu kämpfen bereit, er trug Donar´s Hammer voll Würde und Stolz, wie schon seine Vorfahr´n vor langer Zeit... 8. Die Gärten der Feen Im Dämmerlicht des Waldes, dort liegt ein verborgener Pfad. Er liegt dort versteckt unter Efeu, kein Mensch ihn seit langem betrat. Er liegt zwischen Büschen und Gräsern, seit ewig langer Zeit, doch er führt zu den Gärten der Feen und all ihrer Herrlichkeit. Wer jemals den Fuß auf ihn setzte, den führte der Pfad in das Glück, und die, die das Ziel dann erreichten, die wollten nie wieder zurück. Er führte so manchen Wanderer, dem das Herz von Sorgen so schwer, zu den leuchtenden Gärten der Feen und seine Sorgen, die waren nicht mehr. Auch jene, die flohn vor Dämonen und sich verirrten im Wald, die fanden in schillernden Gärten einen sicheren Aufenthalt. Ob Männer, ob Frauen, ob Kinder, alt oder jung, arm oder reich, in den freundlichen Gärten der Feen, dort wurden sie alle gleich. Im Dämmerlicht des Waldes, dort liegt ein verborgener Pfad; und wer ihn heute noch findet, hat den alten Glauben bewahrt. Der blickt dort mit leuchtenden Augen in der Königin silbernes Licht; in den heiligen Gärten der Hohen, dort existiert Traurigkeit nicht. 9. The Lady Of The Wood There was a maiden, young and sweet, Whose parents left her all alone; being one year old, she was laid down on a bed of cold, grey stone. How she survived nobody knew for the wood was so dark and cold, but growing up she learned the truth and got a heart, as pure as gold. And every time she ran through the meadows and everytime she sang a song, there was this silvery light all around her everywhere she came along. She did not fear the howling wolves, she did not fear the blackest night, they were the family she´d lost so she grew up in nature´s might. The only thing that frightened her was when she heard the hunter´s shot, and every time this cruel man came there was a rain of tears and blood. And every time she cried for the fallen and everytime he killed a deer, oh, how she cried her hot, bitter tears, everytime this man was near. So she did love and she did hate and grew a woman, wise and old; she lived life in a wonderland with so much magic to behold. She knew the wood, she knew the wolves, she knew the deers, they all were one, they played with owls and unicorns, but then one day the girl was gone. And then it rained as if heaven was crying for the wood´s lady now was dead; so the beasts carried her to her meadows and in full bloom was her last bed. 10. Ungehorsam “Sag mir, warum weint ein Dämon, solch ein stolzer Dämon, solch ein Wesen wie Du? Ist es, ist es Angst vor der Einsamkeit, ist es Angst vor der Bosheit, läßt es Dir keine Ruh? “ Und er öffnete die Augen und er sah sie fragend an durch das Glitzern seiner Tränen im Gesicht, denn er sah das junge Mädchen, das zu töten man ihm befahl, aber töten konnte er die Schönheit nicht. “Ich bin ohne Herz, ohne Seele, bin ein Spielzeug des Meisters, der den Mord mir befahl, trotzdem spüre ich mich erbeben, nähme ich Dir dein Leben, würde meins mir zur Qual...” Und sie nahm die bleichen Hände: “Edler Fürst der Finsternis, laß uns fliehen vor dem Meister, der Dich führt.” Ihre Augen waren voll Liebe, ihre Wangen glühten heiß, ihre Stimme hatte seinen Geist berührt. Aber der dunkle Meister war wachsam, schickte geifernde Bestien zu verschlingen die Zwei. Schließlich wurden beide gefunden und sie bissen ihnen Wunden; es schien alles vorbei... Da erhob der schwarze Engel sich, stellte sich der Bestienschar, und sie wichen voller Angst vor der Gestalt. Seine schwarzen Augen bebten und sein Haar flatterte wild, um ihn wurde alles dunkel, wurd es kalt. Denn er forderte den Meister und der Meister kam herbei, und sie kämpften in der Tiefe um ihr Leben; ganz alleine stand sie da, weinte bitter, weinte heiß, und die Erde unter ihr ein einzig Beben. ---------- Schließlich floß es Blut aus der Erde und die Klinge des Dämons bracht´ dem Meister den Tod. Ihr Liebster erhob sich über dem Abgrund als der höchste der Fürsten, und sein Schwert war blutrot. Und sie nahm die bleichen Hände: “Fürst des Dunkel, ich bin dein. Ohne Dich kann ich und will ich nicht bestehn.” Und er nahm die Schönheit mit sich in das bleiche Licht der Nacht; niemals wurden beide je wieder gesehn. 11. Invictus Out of the night that covers me, black as the pit from pole to pole, I thank whatever gods may be for my unconquerable soul. In the fell clutch of circumstance I have not winced nor cried aloud. Under the bludgeonings of chance my head is bloody, but unbow´d. Beyond this place of wrath and tears looms but the horror of the shade, and yet the menace of the years finds and shall find me unafraid. It matters not how strait the gate, how charged with punishment the scroll: I am the master of my fate, I am the captain of my soul...
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DIE STREUNER LYRICS Fürsten In Lumpen Und Loden (2004) 1. Der Graf 2. Trinke Wein 3. Allez Y Done 4. Matti's Dance 5. Die Balade Der Loreley 6. Wilde Gesellen 7. Der Schneck 8. Des Trinkers Wunsch 9. Gauklertanz 10. Waldgespräch 11. Eine Alte Kunde 12. Rabenballade 13. Handsta...(0回应)
DIE STREUNER LYRICS Fürsten In Lumpen Und Loden (2004) 1. Der Graf 2. Trinke Wein 3. Allez Y Done 4. Matti's Dance 5. Die Balade Der Loreley 6. Wilde Gesellen 7. Der Schneck 8. Des Trinkers Wunsch 9. Gauklertanz 10. Waldgespräch 11. Eine Alte Kunde 12. Rabenballade 13. Handstand Auf Der Lorely 14. Die Landstreicherballade 15. Tavernentanz 1. Der Graf Ich sitz in der Taverne trüb, um meinen Schlund zu taufen, Das Geld, das mir noch übrig blieb, das will ich heut versaufen, Der Teufel hols, was liegt daran? Und der Graf, der sieht mich freundlich an. Der Graf der ist ein reicher Mann. Viel Gold nennt er sein Eigen. Und was die Gräfin nächtens kann, das will ich nicht verschweigen. Ich fang mit ihr zu äugeln an. Und der Graf, der sieht mich freundlich an. Er kennt mich von manch Gelage her, von dorther kennt auch sie mich. Man läd mich ein, mein Glas ist leer. Prost! Prost! In Wonne schwimm ich. Weil ich mit der Gräfin füßeln kann. Und der Graf, der sieht mich freundlich an. Ich bin sehr bald auf du und du mit allen beiden Teilen, Mit der Gräfin bin ichs immerzu, mit dem Grafen nur zuweilen, Sie sagt, ich sei ein schöner Mann. Und der Graf, der sieht mich freundlich an. Der Graf bezahlt, der Spaß ist aus. Sie spricht mit leisem Munde: Besuche mich bei mir zu Haus. Heut Nacht zur zweiten Stunde. Ich helf ihr in den Umhang dann. Und der Graf, der sieht mich freundlich an. Es wohnt die Grafin hoch tipptopp, wie meistens solche Damen, und des Grafen dicker Wasserkopp hängt an der Wand im Rahmen. Ich tue was ich tuen kann. Und der Graf, der sieht mich freundlich an. 2. Trinke Wein Dunkel wars in der Taverne, ich allein saß noch am Tisch. Denn alle meine Saufkumpanen, aßen gestern Mittag Fisch. Wasser verdirbt, die Leber und den Darm, drum tinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Trinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Also trank ich was ich konnte für meine Kameraden mit. Schnell verlor ich meine Sinne, auf das ich nicht mehr weiter litt. Wasser verdirbt, die Leber und den Darm, drum tinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Trinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Meine liebste brannte dreimal, durch mit einem andren Mann. Doch sie kam bald darauf wieder, weil er nur Wasser suffen kann. Wasser verdirbt, die Leber und den Darm, drum tinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Trinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Willst du dich gar recht vergnügen, so nimm ein prächtig Fässlein her. Acht nur drauf das es gefüllt ist, mit bestem Wein und sauf es leer. Wasser verdirbt, die Leber und den Darm, drum tinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. Trinke Wein, trinke Wein, trinke Kamerad. Leere aus auf einen Zug und fülle wieder nach. und fülle wieder nach und fülle... fülle... fülle... wieder nach 3. Allez Y Done J'ai traversé les plaines et les montagnes, J'aientendu le rossignol chanter, Qui disait dans son charmant language, Les amoureux sont toujours malheureux. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. Qu'import d'oú je viens et oú j'arrive, Il m'accompagne le chant de cet oiseau, Qui raconte de telles nombreuses souffrances, De jeunes garcons, de jolies filles partout. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. N'oublie pas le savoir du grand sage, Lorsque tu sens la passion dans tes veines, Mais écoute-moi, ma charmante mignonne, Je te promets l'amour en vaut la peine. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. J'ai traversé les plaines et les montagnes, J'aientendu le rossignol chanter, Qui disait dans son charmant language, Les amoureux sont toujours malheureux. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. Allez y donc, ma charmante est mignonne, Allez y donc, d'amour nous parlerons. 4. Matti's Dance (Instrumental) 5. Die Balade Der Loreley Zu Bacharach am Rheine wohnt eine Zauberin, die war so schön und feine und riss viel Herzen hin. Sie machte viel zu schanden, der Männer rings umher. Aus ihren Liebesbanden, war keine Rettung mehr. Loreley, Loreley, Loreley, Lo-oreley Der Bischof ließ sie laden, vor Geistliche gewalt, doch musst er sie begnaden, so schön war ihr Gestalt. Er sprach zu ihr gerühret: Du schöne Loreley. Wer hat dich den verführet zu böser Zauberei? Loreley, Loreley, Loreley, Lo-oreley Mein Schatz hat mich betrogen, hat sich von mir gewandt. ist fort von hier gezogen, dort in ein fremdes Land. Drum last mein Racht mich finden. Mich sterben wie ein Christ. Denn alles muss verschwinden, wenn er nicht bei mir ist. Loreley, Loreley, Loreley, Lo-oreley Der Bischof lies drei Ritter holen. Bringt sie ins Kloster hin. Geh Lore Gott befohlen, Seit dein betrübter Sinn. Zum Kloster nun sie Ritten, der Männer alle drei und traurig in der Mitten die schöne Loreley. Loreley, Loreley, Loreley, Lo-o-oreley Oh Ritter, lasst mich gehen, auf diesen Felsen groß. Ich will noch einmal sehen, nach meines Liebsten Floß. Oh sehet nur, da gehet ein Schifflein auf dem Rhein. Der in dem Schifflein stehet, das könnt mein Liebster sein. Mein Herz wird mir so munter, es muss mein Liebster sein. Da lehnt sie sich hinunter und stürzet in den Rhein. Loreley, Loreley, Loreley, Lo-o-oreley Loreley, Loreley, Loreley, Lo-o-oreley Loreley, Loreley, Loreley, Lo-o-oreley Loreley, Loreley, Loreley, Lo-o-oreley 6. Wilde Gesellen Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht Fürsten in Lumpen und Loden Ziehn wir dahin bis das Herz nicht mehr schlägt Ehrlos bis unter den Boden Fiedelgewandt in farbiger Pracht Trefft keinen Gaukler ihr Bunter Ob uns auch Speier und Spötter verlacht Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Ziehn wir dahin durch braus oder brannt klopfen beim Wirt oder Weibe huldiges Herze und schenk in der Hand findet man selten bei Leibe weiter und wirrwind aus staubiger Straß und immernur hurtig und munter ob uns die eigne Mutter vergaß Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Aber da draußen am Wegesrand Sind die einfachen Leute Dort werden die Lieder und Weisen erkannt Von der gröhlenden Meute Der Königen Helden im Adel und so herrscht dort ein treiben viel bunter doch ihre Stimmung ist niemals so froh Denn! Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Und wenn einst unser Herze bleibt stehn keiner wird Tränen dann weinen Nur der Wind wird sein Klagelied wehn Trüb wird die Sonne dann scheinen Aus ist das Leben in farbiger Pracht Ging es auch drüber und drunter Speier und Spötter ihr habt uns verlacht Doch! Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Uns geht die Sonne nicht unter Uns geht sie Sonne nicht unter Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada Haijai japaba japabadaba Haijai japaba japabada 7. Der Schneck Ich bin ein junges Weibchen und hab 'nen alten Mann Gar zart bin ich von Leibchen das sieht man mir wohl an Sieht man ihr das denn an? – Das sieht man ihr wohl an! Schneeweiß sind meine Brüste, mein Mund ist rosenrot, ach wenn das mancher wüsste, so litt ich keine Not! So litt sie keine Not? – So litt sie keine Not! Wenn ich im Bette schwitze, so bleibt er eisekalt, Er hat ja keine Hitze, (Warum?) er ist so alt! Warum?! Er ist so alt! Ich koch ihm täglich Eier und Selleriesalat, doch bleibt's die alte Leier, ich weiß mir keinen Rat! Du weißt dir keinen Rat? – Sie weiß sich keinen Rat! So oft sie nun auch spielet mit seinem Schneckenhaus, der Schneck', der ist gar müde, der traut sich nicht heraus. Der traut sich nicht heraus! – Der traut sich nicht heraus! Drum' Mädels lasst euch raten, nehmt euch kein' alten Mann, nehmt lieber einen Spielmann, der gut violen kann. Der gut violen kann! – Der gut violen kann! Spielleute sind geschwinde, sie sind schnell wie der Wind, und machen selbst in Eile durchs Hemd das schönste Kind Durchs Hemd das schönste Kind! – Durchs Hemd das schönste Kind! 8. Des Trinkers Wunsch Wenn ich einmal der Herrgott wär, mein Erstes wäre das: Ich nehme meine Allmacht her und schüf ein großes Fass! Ein Fass, so groß, wie die Welt, ein Meer göss ich hinein! Von einem bis zum andern Belt voll Rüdersheimer Wein! Wenn ich einmal der Herrgott wär, mein Zweites wäre das: Ich nehme meine Allmacht her und schüf ein großes Glas! Ein Glas so hoch, bis an den Mond und wie die Erde rund! Auf dass das Trinken sich voll lohnt, setz ich es an den Mund! Und hätt ich dann gar manches Jahr das Glas nun ausgeleert, so würde wohl der Wein zu rar, ich hätte mehr begehrt! Dann würf ich auf die Knie mich und fing laut an zu schrein: „Lass mich Herrgott, ich bitte dich, noch einmal Herrgott sein“ 9. Gauklertanz (Instrumental) 10. Waldgespräch Es ist schon spät, es ist schon kalt Was reitest du so einsam durch den Wald? Der Wald ist lang, du bist allein Du schöne Braut ich führ dich Heim Groß ist der Männer Trug und List Vor Schmerz mein Herz gebrochen ist! Wohl irrt das Waldhorn her und hin Oh flieht, du weißt nicht wer ich bin! So reich geschmückt sind Roß und Weib, so wunderschön der junge Leib jetzt kenn ich dich Gott steh mir bei Du bist die Hexe Lorely Du kennst mich wohl! Von hohem Stein schaut still mein Schloß tief in den Rhein Es ist schon spät, es wird schon kalt. Kommst nimmer mehr aus diesem Wald 11. Eine Alte Kunde Ich weiß eine alte Kunde Die hallet dumpf und trüb Ein Ritter liegt liebeswunde Denn treulos ist sein Lieb Als treulos muß er verachten Die eigene Herzliebste sein Als schimpflich muß er betrachten Die eigene Liebespein Er möcht in die Schranken reiten Und rufen die Ritter zum Streit: "Der mag sich zum Kampfe bereiten Der mein Lieb eines Makels zeiht! Da würden wohl alle schweigen Nur nicht sein eigener Schmerz Da müßt er die Lanze neigen Gegen's eigene klagende Herz 12. Rabenballade Auf einen Baum drei Raben stolz Die waren so schwarz wie Ebenholz So schwarz wie eben deine Seel Und davon ich euch jetzt erzähl So schwarz wie eben deine Seel Und davon ich euch jetzt erzähl Der eine sprach Gefährten mein Was soll die nächste Mahlzeit sein In jenem Grund auf grünem Feld Da liegt in seinem Blut ein Held In jenem Grund auf grünem Feld Da liegt in seinem Blut ein Held Die Hunde liegen auch nicht fern Sie halten Wacht bei ihrem Herrn Drei Falken kreisen auf dem Plan Kein Vogel wagt es ihm zu nahen Drei Falken kreisen auf den Plan Kein Vogel wagt es ihm zu nahen Da kommt zu ihm ein zartes Reh Ach dass ich meinen Liebsten seh Sie hebt sein Haupt von Blut so rot Der Liebste den sie küsst war tot Sie hebt sein Haupt von Blut so rot Der Liebste den sie küsst war tot Ein Rabe spricht doch gebet acht Es folgt ein Morgen auf die Nacht Die Falken sind nicht mehr zu sehen Mun lasst uns fürstlich speisen gehen Die Falken sind nicht mehr zu sehen Nun lasst uns fürstlich speisen gehen Und auch die Hunde im Verein Die nagen Fleisch ihm vom Gebein Und auch sein treues Mägdlein Schläft schon am Abend nicht allein Und auch sein treues Mägdlein Schläft schon am Abend nicht allein 13. Handstand Auf Der Lorely Die Loreley, bekannt als Fee und Felsen, ist jener Fleck am Rhein, nicht weit von Bingen, wo früher Schiffer mit verdrehten Hälsen, von blonden Haaren schwärmend, untergingen. Wir wandeln uns. Die Schiffer in Begriffen. Der Rhein ist reguliert und eingedämmt. Wir wandeln uns, man stirbt nicht mehr beim Schiffen, bloß weil ein blondes Weib sich dauernd kämmt. Nichtsdestotrotz geschieht auch heutzutage noch manches, was der Steinzeit ähnlich sieht. So alt ist keine deutsche Heldensage, daß sie nicht doch noch Helden nach sich zieht. Erst neulich machte auf der Loreley hoch über'm Rhein ein Turner einen Handstand! Von allen Dampfern tönte Angstgeschrei, als er kopfüber oben auf der Wand stand. Er stand, als ob er auf dem Barren stünde. Mit hohlem Kreuz. Und lustbetonten Zügen. Man frage nicht: Was hatte er für Gründe? Er war ein Held. Das dürfte wohl genügen. Er stand, verkehrt, im Abendsonnenscheine. Da trübte Wehmut seinen Turnerblick. Er dachte an die Loreley von Heine. Und stürzte ab. Und brach sich das Genick. Er starb als Held. Man muß ihn nicht beweinen. Sein Handstand war vom Schicksal überstrahlt. Ein Augenblick mit zwei gehob'nen Beinen ist nicht zu teuer mit dem Tod bezahlt! P.S. Eins bliebe allerdings noch nachzutragen: Der Turner hinterließ uns Frau und Kind. Hinwiederum, man soll sie nicht beklagen. Weil im Bereich der Helden und der Sagen die Überlebenden nicht wichtig sind. 14. Die Landstreicherballade Sie kamen alle drei von Flandern her Der Jean, der Jaques und der Nicola Der Pflaumenbaum warf keinen Schatten mehr Und auf dem Feld war schon der kalte Winter da Sie haben sich ein Feuer angemacht Und wenn grad wer vorüber kam, ihn umgebracht Eieieieiei ei eieieieiei Der Händler wog wohl tausend Taler schwer Im roten Feuer auf dem Winterfeld Sie machten ihm noch schnell die Taschen leer Und stritten sich nicht lange um sein Geld Ein roter Mond war auch dabei Und nahm ihn auf, den letzten Schrei Eieieieiei ei eieieieiei Das Eis zerschmolz und Jean und Jaques und Nicola Die schmolzen auch im Glück und roten Wein dahin Sie wussten nicht dass es der Mond war, welcher sah Wohin der Händler fiel und wer sich am Gewinn beteiligt hat Es schien der Mond die ganze Nacht Und hat es an den Tag gebracht Eieieieiei ei eieieieiei Der Jean, der Jaques und der Nicola Als sie den Henker sahen gross und rot Da wussten sie was ihrem Hals geschah Und wollten doch so jung nicht in den Tod Da hat kein Schrein und kein Betteln was genutzt Der Sarrass hat die Rüben weggeputzt Eieieieiei ei eieieieiei Ich hab mir dieses Lied nicht nur zum Zeitvertreib Für lange Winternächte ausgedacht Ich fürchte das mein armer Leib, vielleicht die gleiche Winterreise macht Wie der Jean, der Jaques und der Nicola Im roten Mond hat manchem schon das Herz geklopft Und wenn es auch niemand sah Hat er sich die Taschen vollgestopft Und wenn es auch niemand sah Hat er sich die Taschen vollgestopft 15. Tavernentanz Neblige Schwaden, gespielte Fassaden Lallende Gesellen, schallen wie Wellen Weiber aufreissen, Mägde die beissen Knechte wie blöde, Damen wie spröde Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch dreie, aber meistens mehr als vier Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch dreie, aber meistens mehr als vier Bierkrug und Met bis keiner mehr steht Betört von Geräuschen, Düfte die täuschen Küsse die schmatzen, auf Weiber die schwatzen Mägde die sollen, Mannen die wollen Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch dreie, aber meistens mehr als vier Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch dreie, aber meistens mehr als vier Gaukler, die schürzen, Saufbolde stürzen Hegst du dein Gold sind Huren dir hold Gib dann gut Acht auf den Dieb in der Nacht Säuferbrut deckt, Langfinger sich reckt Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch dreie, aber meistens mehr als vier Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch zweie, aber meistens mehr als vier Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch einer, aber meistens mehr als vier Speluden wie wir, die saufen hier Bier Mal sind wir nur noch keiner























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MANTUS LYRICS Ein Hauch Von Wirklichkeit (2004) 1. Küss Mich Wach 2. Keine Liebe 3. Sehnsucht 4. Ich Töte Mich Selbst 5. Dunkler Engel 6. Ein Hauch Von Wirklichkeit 7. Ohnmacht 8. Stumme Schreie 9. Dein Feind 10. Der Spiegel 11. Blatt Im Wind 12. Eiswasser 1. Küss Mich ...(0回应)
MANTUS LYRICS Ein Hauch Von Wirklichkeit (2004) 1. Küss Mich Wach 2. Keine Liebe 3. Sehnsucht 4. Ich Töte Mich Selbst 5. Dunkler Engel 6. Ein Hauch Von Wirklichkeit 7. Ohnmacht 8. Stumme Schreie 9. Dein Feind 10. Der Spiegel 11. Blatt Im Wind 12. Eiswasser 1. Küss Mich Wach Der Tod geht um in meinen Träumen Und raubt mir alle Lebenskraft Ich schreie laut und kann doch nicht entkommen Und Menschen die mich blind verfolgen Vom Tiefschlaf in die Wirklichkeit Ich flüchte doch die Nacht hat erst begonnen Oh küsse mich wach Aus meinem nächt’gen Traum Und sei mir ganz nah Bis zum Morgengrauen Oh küss mich wach Die Angst regiert in meinen Träumen Und lässt mich nicht zur Ruhe kommen Ich springe ab und fall unendlich tief Und Bestien brechen aus der Erde Und greifen unentwegt nach mir Warum nur dieses Leben Mich an die Nacht verriet 2. Keine Liebe Manchmal gibt’s kein Entkommen, Erinnerung bricht Das goldene Licht der Sonne und mir das Genick Und Gedanken erkennen durch eigene Gefahr Wie es immer schon gewesen weil es immer so war Und die Zeit heilt deine Wunden Und doch kannst du nicht mehr aus deiner Haut Du hast das Leid stets überwunden Traust dich nicht in die Welt hinaus Du hast Tränen geweint Und den Himmel verflucht Hast Gefühle gezeigt Und nach Antwort gesucht Hast von Hoffnung geträumt Und in Zweifel geliebt Weil von jedem Gefühl Nur der Hass in dir blieb In mir ist alles einfach leer In mir ist keine Liebe mehr Und ich hüll mich in Schweigen, vergesse die Zeit Vielleicht ist bald anders was immer so bleibt Mag auch niemand verstehen was mich je bewegt Denn traurig ist die Handlung die in mir weiterlebt 3. Sehnsucht Mein Herz stirbt tausend Tode Von der Welt so weit entfernt Schaff es nicht dich zu erreichen Hab dich nie verstehen gelernt Mein Traum ist aufzuwachen Will die Freiheit nicht geschenkt Kenn dich seit so vielen Jahren Doch du bist mir noch immer fremd Manchmal kann ich nichts mehr fühlen Keine Freude an der Welt verspüren Es gibt nicht viel was mir noch bleibt Doch die Angst, die Angst ist Wirklichkeit Ich vermisse dich so sehr... Ich tanzte auf den Strassen War gefangen im Augenblick Hinter mir schlossen sich die Türen Und dann gab es kein zurück Deine Hand zeigt in die Sterne Für den Tod ist es zu spät Gibt es keinen Weg nach Hause Wenn die Seele Trauer trägt 4. Ich Töte Mich Selbst Ein jedes Wort das tausend Geschichten erzählt Ist ein Gefühl das mich wie ein Zauber umhüllt Auch ganz allein, hinein in die Weiten der Nacht Ein kleiner Schmerz der die Sehnsucht stillt Und viel zu weit von meinen Gedanken entfernt Der ganze Rest der mich stumm am Leben erhält Ein neuer Tag der andere Geschichten erzählt Ein neuer Tag der mir nicht gefällt Ich töte mich selbst An dem Feuer das in mir brennt Und niemand da der den Traum zerstört Ich töte mich selbst An der Welt die mich nicht erkennt Und nur ein Kind das mich schreien hört In all der Zeit die mir keine Wahl offenbart Tief ist die Furcht die mir jede Zukunft versperrt Von hier bis jetzt scheint keine Erinnerung gewiss Die jemals zu mir zurückgekehrt Mit jedem Schritt hinein in die Endlosigkeit Ist wie ein Meer das meine Gedanken umgibt Es gibt kein Wort das meine Gefühle beschreibt Wenn sich der Mond vor die Sonne schiebt 5. Dunkler Engel Ein schwaches Licht verbrennt am Horizont Und neue Träume ruhen in mir Ob diese Strasse jemals enden wird Oder führt sie bis zu dir Und wie der Tod gefangen in meinem Herz Scheint jede Wirklichkeit erfroren An einer Kreuzung teilt sich mir der Weg Doch ist die Hoffnung fast verloren Vielleicht bleib ich für mich in dieser Welt allein Zu fremd um jemals wie ein Teil von ihr zu sein Wie oft hab ich gehasst und dich umsonst geliebt Ein dunkler Engel den du einfach übersiehst Und meine Blicke folgen stumm und blind Ein leises Klopfen an der Tür Der Horizont ganz leise, schreit mir zu Und zeigt die Richtung bis zu dir Mit einer Leere die mich niederdrückt Geh ich bis in die Nacht hinaus Und unter all den ganzen Menschen hier Breite ich meine Flügel aus 6. Ein Hauch Von Wirklichkeit Kälte regiert die Gedanken Schweigen zieht durch den Staat Dort wo sie Bücher verbrannten Wächst nun die neue Saat Dem Herzen die Treue geschworen Ziehen wortlos in den Kampf Aus der Verachtung geboren Bevölkern wir dieses Land Ein Hauch von Wirklichkeit Bläst Hass und Furcht mir ins Gesicht Will stets woanders sein Dort wo es keine Menschen gibt Und bis zur Ewigkeit Ist es nur ein kleines Stück Wünsch mir die Dunkelheit Und mich in den Mutterleib zurück Sehnsucht erfüllt das Verlangen Stille erzählt den Tag Dort wo sie Kriegslieder sangen Die Zukunft mit ihnen starb Im Geiste sich weit zu entfernen Zu suchen was je heilig war Als wir das Leben erfanden Es nichts mehr zu lernen gab 7. Ohnmacht Die Stille reißt mich blind entzwei Vielleicht ist es doch bald vorbei Das Schicksal rinnt mir aus der Hand Weil ich doch nichts mehr tun kann Ein leerer Blick, ein letztes Wort Der Zauber ist schon lange fort Wir sind zu weit vom Tisch gerückt Ich will mein Lachen nicht zurück Vielleicht ist es viel zu spät um zu erkennen Und alles sollte heute niederbrennen 8. Stumme Schreie Die Nacht war kalt und furchtbar still Ich nur ein Kind das schlafen will Noch halb im Traum und ganz benommen Hört ich vom Flur die Schritte kommen Die Tür ging auf, im dunklen Licht Blickte ich stumm auf dein Gesicht Ich weiß nicht mehr wie es begann Doch du kamst an mein Bett heran Diese Nacht hat alles zerstört in mir Und ich weiß, ich hasse dich dafür Ich wusste nicht was grad geschehen Konnt nichts mehr hören und nichts mehr sehen Es war so still um mich herum Ich wollte schreien, doch ich blieb stumm Vielleicht war’s doch gar nicht so schlimm Weil ich doch seine Tochter bin Nur weil er mir die Kindheit stahl Und es war nicht das letzte Mal Ich hasse dich dafür 9. Dein Feind Die Armut liegt über der Stadt Der Krieg hat schon lange begonnen Was ihnen ein besseres Leben verschafft Das wurde ihnen einfach genommen Die Hoffnung auf Zukunft zerstört Was haben sie noch zu verlieren Und als es für sie nichts zu essen mehr gab Da sollte der Terror regieren Es war der Tag als Kinder gestorben sind An diesem Tag wurd’ ich zum Feind Es war der Tag als Menschen gestorben sind An diesem Tag wurd’ ich dein Feind Die Häuser verbrannt und zerstört Das Wasser macht träge und krank Und Freiheit ist heute nicht mehr als ein Wort Verbrecher besetzen das Land Die Folgen sind klar abzusehen Doch scheint jedes Mittel gerecht Den Frieden durch Krieg und Embargo erzwungen Ein Frieden der sich später rächt 10. Der Spiegel Ich schaue auf den Spiegel an der Wand Dort blickt eine Gestalt mich fragend an Mir so vertraut und doch unendlich fremd Bin ich es der mich selbst nicht mehr erkennt Denn diese Augen sind wie Lügen Sie hören nicht auf mich anzusehen Ich schlag sie heut in tausend Scherben Weil sie mir meine Seele stehlen Ich schaue weg weil ich es nicht versteh Vielleicht ist dort ein Mensch den ich nicht seh’ Vielleicht ist es ganz anders als es scheint Und da ist gar nichts mehr Als jeden Tag nur Spiegelbild zu sein 11. Blatt Im Wind Sie kann sich nicht bewegen und sie fühlt sich ganz allein Wie können so viele Dinge und Gedanken grausam sein Sie wünscht sie könnte einfach so sein wie andere sind Und draußen vor dem Fenster weht ein totes Blatt im Wind Und sie weiß nicht was sie glauben soll Ob die Welt sie nur bestraft Und sie weiß nicht was sie glauben soll Und sie weint sich in den Schlaf Einmal war alles anders, doch zu lang ist es schon her Sie will kein bisschen Mitleid, auch verstehen will sie nicht mehr Vielleicht ist es ein Zeichen und vielleicht ein höherer Sinn Sie wünscht sie könnt davonkommen wie ein totes Blatt im Wind 12. Eiswasser Meine warmen Gedanken wie Eiswasser zerschmelzen Das Sonnenlicht verliert ihre mütterliche Stärke Und ich bleibe zurück und nehme alles hin Ein kurzes, unbewusstes Zucken aus den Mundwinkeln Lässt meine trockenen Lippen aufreißen Und ich schmecke das Blut und den Geist des Lebens Sehnsüchtig tröste ich mich in den Schlaf Rot ist der Stern meiner Liebe Schwarz sind die Gedanken in mir Umrisse der Welt enttäuscht vernommen Goldene Flügel für den Sterbenden Treibe ich auf dem leeren Ozean Und denke an die Vergangenheiten fleischlicher Gelüste Ein junges Mädchen kratzt an meinem Sarg Und wendet sich traurig Ab Erfrorenes Wasser als Fundament eines Traums Das Bewusstsein ist das Tor zur Welt Und ich spüre die Geburt und das Einmalige Totenburgen Im schwachen Licht des Mondes erscheinen Aufflackern alter Mythen im Herzen der Nacht Und ich schreie mit dem eisigen Wind Und sterbe langsam – lautlos vor mich hin Ein zerkratztes Gesicht im Spiegel Zwei Augen unbeweglich etwas suchen Eine salzige Träne als Zeugnis meiner Liebe Ich entsage Gott Und leugne seinen Nutzen als Hebamme Gefüllte Becher zur Trauerstunde Segne ich die Sünden meines Lebens Und schieße mir lässig Durch die Hand
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